„Ausstellung monochromer Klangbilder“ (2012)

Klanginstallation für Ensemble

für 12 Musiker in 5 Gruppen

Uraufführung am 7. September 2012, Kunstmuseum Gelsenkirchen mit dem Folkwang Kammerorchester Essen

Felix Leuschner Ausstellung

Ein Museum ohne Bilder, dafür aber mit „Klangskulpturen“ ausgestattet. Eine Ausstellung von Bildern aus Tönen, Geräuschen und Stille. Hier wird der Raum zur Leinwand, auf der die Musiker die flüchtigen Klang-Kunstwerke zeichnen.

12 Musiker sitzen in 5 Gruppen aus jeweils 2-3 Spielern in den Räumen des Museums verteilt. Vor ihnen kleine Schilder mit dem Titel des zu hörenden Bildes.

Felix Leuschner Ausstellung

Felix Leuschner Ausstellung

Der Museumsbesucher kann von Bild zu Bild durch das Museum wandern, zuhören, weitergehen, zurückkehren.

Die Bilder sind akustisch nicht vollkommen voneinander isoliert, so dass es Korrespondenzen zwischen den Bildern gibt und die eigene Bewegung unterschiedliche Nuancen eines Gesamtklanges auslotet.

Felix Leuschner Ausstellung

Felix Leuschner Ausstellung

In Anlehnung an Yves Kleins berühmte Monochromien entstehen auf diese Weise akustische Farbflächen – Momentaufnahmen, die zu Nichts zerfallen, sobald die Musiker zu spielen aufhören.

Presse (WAZ)