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felix leuschnerFelix Leuschner ist Komponist und Schlagzeuger.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Musiktheater. Für das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen schrieb er zwei Opern: „Fünfzehn Minuten Gedränge“ wurde 2009 im Rahmen der „Eichbaumoper“ uraufgeführt und 2012 bildete seine Oper „Sprung in die Leere“ den Abschluss des Yves-Klein-Gedenkjahres zu Ehren des 50. Todestages des französischen Künstlers.

Yves Kleins Kunst – insbesondere seine Monochromien und Witterungsbilder – haben großen Einfluss auf Felix Leuschners Musik und findet sich beispielsweise in dem Umgang mit monochromen Klangflächen und „akustischen Witterungsbildern“ wieder. Der Gedanke, Klang als Bild, als visuell erfahrbares Ereignis zu definieren, findet seine Realisierung in seiner „Ausstellung monochromer Klangbilder“, die im Kunstmuseum Gelsenkirchen ausgestellt wurde.

Einen weiteren essentiellen Bestandteil seiner Kompositionen bildet die Architektur der Aufführungsorte. Durch Verteilung der Instrumentalisten und Klangquellen in Gebäuden sowie die Nutzung der vorhandenen akustischen Gegebenheiten der Architektur erreicht er ein an den Aufführungsort individuell angepasstes Klangbild. Das Gebäude selbst wird zum Instrument, zum Filter, zum Teil der Partitur.

Seine Kompositionen schließen ebenso akustische wie auch elektronische Klänge ein, live-Elektronik wird als Instrument in den Gesamtklang integriert.

Im Rahmen der 11. Münchener Biennale wurde sein Musiktheater „Krieg ohne Schlacht“ nach Texten von Heiner Müller uraufgeführt.

An der Bayerischen Staatsoper wurde seine „Sinfonie der Gewerke“ uraufgeführt und er realisierte das Sounddesign zu „Die Entscheidung“ nach Texten von Hanna Krall und zu dem Internetprojekt „Ring-Motive“.

Des weiteren erhielt er Aufträge u.a. vom Siemens Arts Program, dem Bayerischen Staatsschauspiel, dem Staatstheater Braunschweig, schreibt Kammermusik für verschiedene Solisten und Ensembles, und performt mit Julia Mihály als Elektronik-Duo CLUBbleu.

Felix Leuschner studierte Komposition an den Hochschulen für Musik und Theater in München und Hamburg und klassisches Schlagzeug an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.

Er erhielt eine Künstlerresidenz am Atelier Klangforschung der Universität Würzburg, gewann den ersten Preis im Kompositionswettbewerb des Left Coast Chamber Ensembles (San Francisco), den Kompositionspreis der Stiftung Studium, Wissenschaft, Kunst und den Staatspreis der Regierung Unterfranken.